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ASCII Tabelle – Grundlagen und Beispiele

Oct 22, 2026

Die ASCII Tabelle ordnet den Standardwerten von null bis 127 feste Zeichen und Steuerfunktionen zu. Sie verbindet Dezimalwerte, Hexziffern und Sieben-Bit-Muster mit Buchstaben, Ziffern und weiteren Zeichen. Mit einer ASCII Tabelle kannst du ein Byte gezielt nachschlagen, ohne Zahlenwert und sichtbares Zeichen zu verwechseln. Diese ASCII Tabelle behandelt ausdrücklich Standard-ASCII, nicht beliebige Acht-Bit-Zeichensätze.

Standard-ASCII von 0 bis 127
DezimalHexBinärZeichenBeschreibung
0000000000NULNullzeichen
1010000001SOHBeginn der Überschrift
2020000010STXTextbeginn
3030000011ETXTextende
4040000100EOTÜbertragungsende
5050000101ENQAnfrage
6060000110ACKBestätigung
7070000111BELSignalton
8080001000BSRückschritt
9090001001HTHorizontaler Tabulator
100A0001010LFZeilenvorschub
110B0001011VTVertikaler Tabulator
120C0001100FFSeitenvorschub
130D0001101CRWagenrücklauf
140E0001110SOUmschalten aus
150F0001111SIUmschalten ein
16100010000DLEDatenverbindungs-Escape
17110010001DC1Gerätesteuerung 1
18120010010DC2Gerätesteuerung 2
19130010011DC3Gerätesteuerung 3
20140010100DC4Gerätesteuerung 4
21150010101NAKNegative Bestätigung
22160010110SYNSynchronisationszeichen
23170010111ETBÜbertragungsblockende
24180011000CANAbbruch
25190011001EMMedienende
261A0011010SUBErsatzzeichen
271B0011011ESCEscape
281C0011100FSDateitrenner
291D0011101GSGruppentrenner
301E0011110RSDatensatztrenner
311F0011111USEinheitentrenner
32200100000SPLeerzeichen
33210100001!Ausrufezeichen
34220100010"Doppeltes Anführungszeichen
35230100011#Doppelkreuz
36240100100$Dollarzeichen
37250100101%Prozentzeichen
38260100110&Und-Zeichen
39270100111'Apostroph
40280101000(Runde Klammer auf
41290101001)Runde Klammer zu
422A0101010*Stern
432B0101011+Pluszeichen
442C0101100,Komma
452D0101101-Bindestrich-Minus
462E0101110.Punkt
472F0101111/Schrägstrich
483001100000Ziffer 0
493101100011Ziffer 1
503201100102Ziffer 2
513301100113Ziffer 3
523401101004Ziffer 4
533501101015Ziffer 5
543601101106Ziffer 6
553701101117Ziffer 7
563801110008Ziffer 8
573901110019Ziffer 9
583A0111010:Doppelpunkt
593B0111011;Semikolon
603C0111100<Kleinerzeichen
613D0111101=Gleichheitszeichen
623E0111110>Größerzeichen
633F0111111?Fragezeichen
64401000000@At-Zeichen
65411000001AGroßbuchstabe A
66421000010BGroßbuchstabe B
67431000011CGroßbuchstabe C
68441000100DGroßbuchstabe D
69451000101EGroßbuchstabe E
70461000110FGroßbuchstabe F
71471000111GGroßbuchstabe G
72481001000HGroßbuchstabe H
73491001001IGroßbuchstabe I
744A1001010JGroßbuchstabe J
754B1001011KGroßbuchstabe K
764C1001100LGroßbuchstabe L
774D1001101MGroßbuchstabe M
784E1001110NGroßbuchstabe N
794F1001111OGroßbuchstabe O
80501010000PGroßbuchstabe P
81511010001QGroßbuchstabe Q
82521010010RGroßbuchstabe R
83531010011SGroßbuchstabe S
84541010100TGroßbuchstabe T
85551010101UGroßbuchstabe U
86561010110VGroßbuchstabe V
87571010111WGroßbuchstabe W
88581011000XGroßbuchstabe X
89591011001YGroßbuchstabe Y
905A1011010ZGroßbuchstabe Z
915B1011011[Eckige Klammer auf
925C1011100\Rückwärtsschrägstrich
935D1011101]Eckige Klammer zu
945E1011110^Zirkumflex
955F1011111_Unterstrich
96601100000`Gravis
97611100001aKleinbuchstabe a
98621100010bKleinbuchstabe b
99631100011cKleinbuchstabe c
100641100100dKleinbuchstabe d
101651100101eKleinbuchstabe e
102661100110fKleinbuchstabe f
103671100111gKleinbuchstabe g
104681101000hKleinbuchstabe h
105691101001iKleinbuchstabe i
1066A1101010jKleinbuchstabe j
1076B1101011kKleinbuchstabe k
1086C1101100lKleinbuchstabe l
1096D1101101mKleinbuchstabe m
1106E1101110nKleinbuchstabe n
1116F1101111oKleinbuchstabe o
112701110000pKleinbuchstabe p
113711110001qKleinbuchstabe q
114721110010rKleinbuchstabe r
115731110011sKleinbuchstabe s
116741110100tKleinbuchstabe t
117751110101uKleinbuchstabe u
118761110110vKleinbuchstabe v
119771110111wKleinbuchstabe w
120781111000xKleinbuchstabe x
121791111001yKleinbuchstabe y
1227A1111010zKleinbuchstabe z
1237B1111011{Geschweifte Klammer auf
1247C1111100|Senkrechter Strich
1257D1111101}Geschweifte Klammer zu
1267E1111110~Tilde
1277F1111111DELLöschen

ASCII Tabelle im Überblick

Standard-ASCII benötigt sieben Bits und besitzt daher 128 mögliche Werte. In der ASCII Tabelle stehen zunächst die Steuerzeichen von null bis 31. Die Werte 32 bis 126 sind überwiegend druckbare Zeichen; der Wert 127 bezeichnet DEL. Eine ASCII Tabelle kann Binärmuster auf sieben oder mit einer führenden Null auf acht Stellen anzeigen, ohne dadurch einen anderen Zeichensatz einzuführen.

Die ASCII Tabelle zeigt beispielsweise bei A den Dezimalwert 65, die Hexdarstellung 41 und die Binärfolge 1000001. Diese Werte sind unterschiedliche Schreibweisen derselben Zeichennummer. In einer ASCII Tabelle ist die Zeichen-Spalte deshalb von den Zahlenspalten getrennt. Der sichtbare Buchstabe A ist nicht die Hexziffer A mit dem Zahlenwert zehn.

Steuerzeichen erscheinen in der ASCII Tabelle oft unter ihren standardisierten Abkürzungen. NUL, TAB, LF oder CR sind dabei Bezeichnungen, die eine sonst unsichtbare Funktion lesbar machen. Eine ASCII Tabelle setzt diese Namen nicht als sichtbare Buchstabenfolge in die Daten ein. Wenn ein Programm ein LF-Byte schreibt, enthält es einen Zeilenvorschub und nicht die beiden Textzeichen L und F.

Ein Beispiel zu „ASCII Tabelle“

Suche in der ASCII Tabelle zunächst den Wert 48. Er bezeichnet das Zeichen 0. Der Zahlenwert null selbst steht dagegen am Anfang der ASCII Tabelle für NUL. Die Unterscheidung ist beim Programmieren wesentlich: Eine Textdatei mit der sichtbaren Ziffer 0 enthält nicht automatisch ein Nullbyte.

Die beiden Zeichen A und B stehen in der ASCII Tabelle auf den Positionen 65 und 66. Als Hexbytes lautet eine entsprechende Textfolge 41 42. Die ASCII Tabelle erlaubt denselben Vergleich auch binär: 1000001 und 1000010 beziehungsweise achtstellig 01000001 und 01000010. Zusätzliche führende Nullen beschreiben hier die Bytebreite, nicht neue Zeichen.

Ein Zeilenende kann anhand der ASCII Tabelle genauer untersucht werden. LF hat den Wert zehn, CR den Wert dreizehn. Manche Umgebungen verwenden nur LF, andere die Kombination CR und LF. In der ASCII Tabelle bleiben das zwei getrennte Einträge. Ein optisch gleicher Zeilenwechsel in zwei Texteditoren kann daher auf unterschiedlichen tatsächlichen Bytefolgen beruhen.

Häufige Verwechslungen und Grenzen

Die ASCII Tabelle endet bei 127. Werte von 128 bis 255 gehören nicht zum Standard-ASCII-Zeichensatz. Eine sogenannte erweiterte ASCII Tabelle kann je nach verwendeter Codepage andere Zuordnungen zeigen. Ohne die konkrete Codepage ist ein solches Byte nicht eindeutig als Zeichen interpretierbar.

Auch UTF-8 erweitert die ASCII Tabelle nicht einfach um eine zweite Hälfte derselben Tabelle. Die Werte null bis 127 stimmen mit ASCII überein; andere Unicode-Zeichen verwenden jedoch Mehrbytefolgen. Eine ASCII Tabelle kann deshalb die einzelnen UTF-8-Bytes eines Umlauts nicht als zwei unabhängige ASCII-Zeichen korrekt erklären.

Groß- und Kleinbuchstaben besitzen in der ASCII Tabelle verschiedene Werte. A ist nicht dasselbe Zeichen wie a, selbst wenn ein Vergleichsverfahren beide später gleich behandeln soll. Die ASCII Tabelle beschreibt die Kodierung, nicht die Regeln einer sprachabhängigen Sortierung oder einer Anmeldung ohne Beachtung der Großschreibung.

Wofür das Wissen praktisch hilft

Eine ASCII Tabelle hilft beim Prüfen von Textprotokollen, Testdateien und einzelnen Steuerzeichen. Wenn ein Gerät einen dezimalen Zeichenwert meldet, kannst du ihn in der ASCII Tabelle mit Hex- und Binäransicht vergleichen. Notiere dabei weiterhin, welche Kodierung die Schnittstelle tatsächlich verlangt.

Für das reine Dekodieren gültiger Bitgruppen ergänzt Binär in ASCII die ASCII Tabelle. Der Decoder prüft die Standardgrenze und die ausgewählte Gruppenbreite. Die ASCII Tabelle dient dagegen als Nachschlagewerk und nicht als automatische Reparatur fehlerhafter Daten.

Beim Schreiben eigener Testfälle kannst du aus der ASCII Tabelle bewusst einen Buchstaben, eine Ziffer und ein Steuerzeichen auswählen. Prüfe diese Werte getrennt, statt einen langen beliebigen Text als ersten Test zu verwenden. Die ASCII Tabelle macht dann sichtbar, welcher Teil einer Anwendung einen sichtbaren Inhalt, ein Zeilenende oder ein NUL-Zeichen erwartet.

Eine Zeile ohne Verwechslung lesen

Eine vollständige Zeile der ASCII Tabelle beantwortet mehrere unterschiedliche Fragen. Die Zahlenspalten zeigen den Wert der Zeichennummer, die Zeichen-Spalte ihre sichtbare oder benannte Repräsentation und die Beschreibung ihre Funktion. Für die ASCII Tabelle ist diese Trennung entscheidend, wenn ein Byte beispielsweise als 0A angezeigt wird. Das ist eine Hexzahl für den Wert zehn, nicht der Text aus den Zeichen null und A.

Wenn du aus einer ASCII Tabelle eine Zeichenfolge zusammenstellst, entscheidet die gewählte Darstellung über das Ergebnis. Die Textfolge 41 besteht aus einer Vier und einer Eins. Die Hexfolge 41 bezeichnet dagegen das einzelne Byte für A. Eine ASCII Tabelle kann beide Zusammenhänge erklären, aber sie kennt die Erwartungen deines Zielprogramms nicht. Manche Felder verlangen Text, andere rohe Bytewerte oder eine besondere Escape-Schreibweise.

Ein praktischer Test der ASCII Tabelle vergleicht deshalb die tatsächliche Dateilänge. Eine einzelne ASCII-Ziffer benötigt normalerweise ein Byte; die zwei sichtbaren Hexziffern einer ausgeschriebenen Darstellung benötigen als gewöhnlicher Text zwei Bytes. Unsichtbare Zeilenenden oder eine zusätzliche Kodierungsmarkierung können die Länge weiter erhöhen.

Verwende die ASCII Tabelle schließlich nicht als vollständiges Wörterbuch einer Sprache. Sie enthält weder sämtliche europäischen Sonderzeichen noch Emojis oder die Zeichen anderer Schriftsysteme. Für solche Inhalte muss die entsprechende Unicode-Kodierung bekannt sein. Die Tabelle bleibt trotzdem nützlich, weil die ursprünglichen ASCII-Werte in UTF-8 unverändert wiederzufinden sind.

Den Zusammenhang selbst überprüfen

Beginne bei „ASCII Tabelle“ mit dem kleinsten Beispiel, dessen Antwort du bereits kennst. Notiere zunächst, welche Darstellung vorliegt, welche Regeln gelten und was genau das Ergebnis aussagen soll. Für „ASCII Tabelle“ ist diese Vorbereitung wichtiger als eine möglichst lange Rechnung. Wenn ein Beispiel nicht aufgeht, kannst du so zwischen einer falschen Annahme und einem eigentlichen Rechenfehler unterscheiden.

Verändere bei „ASCII Tabelle“ anschließend jeweils nur eine Eigenschaft: eine Ziffer, eine Stelle, einen Wahrheitswert oder eine ausdrücklich festgelegte Breite. Beobachte, ob die Änderung zu deiner Erwartung passt. Für „ASCII Tabelle“ ist ein kontrollierter Vergleich aussagekräftiger als mehrere gleichzeitig geänderte Eingaben. Dokumentiere dabei auch den Ausgangsfall, damit die Ursache einer Abweichung später noch nachvollziehbar bleibt.

Ein Online-Werkzeug kann ASCII Tabelle anhand konkreter Werte ergänzen, ersetzt aber keine Definition der Aufgabe. Eine richtige Ausgabe unter falschen Annahmen kann für den eigentlichen Anwendungsfall trotzdem ungeeignet sein. Prüfe für „ASCII Tabelle“ deshalb zuerst die Eingabebedeutung und erst danach die Darstellung des Ergebnisses. Gerade in technischen Unterlagen stehen Zahlenwert, gespeichertes Bitmuster und fachliche Interpretation oft nebeneinander.

Häufige Fragen

Reicht eine kurze Definition für die Anwendung?

Eine Definition hilft bei „ASCII Tabelle“ als Ausgangspunkt, beantwortet aber nicht jede Frage zur Verwendung. Du brauchst zusätzlich ein nachvollziehbares Beispiel und die Bedingungen, unter denen eine Aussage gilt. Für „ASCII Tabelle“ sollten deshalb Begriffe, Regeln und Grenzen gemeinsam gelesen werden. Eine übersichtliche Formel oder Tabelle kann diese Informationen unterstützen, ohne sie vollständig zu ersetzen.

Wie prüfe ich ein unerwartetes Ergebnis?

Gehe bei „ASCII Tabelle“ zunächst zur ursprünglichen Aufgabenstellung zurück. Kontrolliere Reihenfolge, Darstellung und alle ausdrücklich vereinbarten Zusatzannahmen. Vergleiche für „ASCII Tabelle“ danach einen einfachen bekannten Fall mit dem abweichenden Fall. Ein Ergebnis allein verrät oft nicht, ob eine Ziffer falsch kopiert, eine Regel falsch angewendet oder ein Begriff in einem anderen Sinn verwendet wurde.

Welche Rolle spielen die weiterführenden Seiten?

Die verlinkten Werkzeuge und Grundlagen vertiefen jeweils eine konkrete Aufgabe. Für „ASCII Tabelle“ sind sie dann hilfreich, wenn du den Übergang von einem Begriff zu einem Zahlenbeispiel oder einer Anwendung nachvollziehen möchtest. Nutze bei „ASCII Tabelle“ nur diejenige Weiterführung, die zur tatsächlichen Frage passt. Eine ähnliche Wortwahl bedeutet nicht automatisch, dass zwei Werkzeuge dieselbe Operation ausführen.

Redaktion