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Binär multiplizieren

Binär multiplizieren arbeitet mit ganzen Zahlen, die ausschließlich durch die Ziffern null und eins dargestellt werden.

Eingabewert

Beispiel laden

Die Berechnung erfolgt in deinem Browser. Eingaben werden nicht an eine Konvertierungs-API gesendet.

Ergebnis

1000010
Dezimale Kontrolle
66
Hexadezimal
42

Rechenschritte

  1. 1. 0 × 1011 × 2^0 = 0
  2. 2. 1 × 1011 × 2^1 = 10110
  3. 3. 1 × 1011 × 2^2 = 101100

Binär multiplizieren vorbereiten und nachvollziehen

Die Stellenwerte folgen Zweierpotenzen; die Rechenregeln entsprechen dennoch den bekannten mathematischen Operationen.

Hier kannst du Binär multiplizieren mit eigenen Werten durchführen und das Ergebnis in einer zweiten Darstellung kontrollieren. Die Zahlen bleiben während der Berechnung im Browser. Für „Binär multiplizieren“ brauchst du keine Anmeldung und musst keine Datei an einen Server schicken.

Gib bei „Binär multiplizieren“ jeden Operanden in sein eigenes Feld ein. Leerzeichen und Unterstriche dürfen Ziffern gruppieren; führende Nullen sind erlaubt. Ein Minuszeichen steht nur am Anfang. Für „Binär multiplizieren“ sind Dezimalpunkte, Kommas, Basispräfixe und Buchstaben keine gültigen Bestandteile einer Binärzahl. Überprüfe die Eingabe aus einer fremden Quelle deshalb vor dem Start, statt einen Fehler durch zufälliges Entfernen von Zeichen zu verdecken.

Für „Binär multiplizieren“ werden die Bits des zweiten Operanden von rechts nach links betrachtet. Bei einem Nullbit entsteht kein Beitrag. Bei einem Einsbit wird der erste Operand um die entsprechende Anzahl Stellen nach links verschoben. Binär multiplizieren zerlegt die Rechnung damit in leicht überprüfbare Teilprodukte. Eine Verschiebung um eine Stelle multipliziert den Betrag mit zwei, um zwei Stellen mit vier.

Bei „Binär multiplizieren“ werden die verschobenen Teilprodukte anschließend addiert. Die Stellung eines Einsbits ist daher genauso wichtig wie sein Vorhandensein. Für „Binär multiplizieren“ mit dem Multiplikator 1000 entsteht nur ein Teilprodukt, aber es ist um drei Stellen verschoben. Das Ergebnis entspricht dem achtfachen Ausgangswert; es ist nicht einfach der erste Operand mit einer beliebig gewählten Anzahl Endnullen.

Ein Rechenbeispiel für „Binär multiplizieren“

Die Eingaben 1011 und 110 entsprechen dezimal elf und sechs. Für „Binär multiplizieren“ liefert das rechte Nullbit zunächst null. Das nächste Einsbit ergibt 10110, das folgende Einsbit 101100. Addiert erhältst du 1000010, also 66. Binär multiplizieren lässt sich damit anhand jeder Teilzeile und zusätzlich durch die gewöhnliche Rechnung elf mal sechs kontrollieren.

Als zweites Beispiel für „Binär multiplizieren“ dienen -101 und 11. Der Betrag entsteht aus fünf mal drei und beträgt fünfzehn; das Ergebnis lautet -1111. Bei „Binär multiplizieren“ zeigen die Teilprodukte den Betrag. Das Vorzeichen wird aus den Vorzeichen der beiden Operanden bestimmt: Gleichartige Vorzeichen ergeben ein positives, unterschiedliche ein negatives Produkt. Die angezeigten Endnullen eines Teilprodukts beschreiben eine Verschiebung und keine verlorenen Ziffern.

Vorzeichen, Stellenbreite und Rechenweg

Die Vorzeichenbehandlung bei „Binär multiplizieren“ ist mathematisch: Ein Minus bezeichnet eine negative ganze Zahl. Es wird keine feste Breite vorausgesetzt und kein höchstes Bit stillschweigend als Vorzeichen interpretiert. Wenn du Binär multiplizieren mit Registerwerten verwenden möchtest, kläre vorher, ob die Eingabe vorzeichenlos, vorzeichenbehaftet oder als Zweierkomplement zu lesen ist. Dieselbe Bitfolge kann unter verschiedenen Vereinbarungen unterschiedliche Werte beschreiben.

Der Rechner für „Binär multiplizieren“ arbeitet mit exakten Ganzzahlen. Er verwendet für das eigentliche Ergebnis keine gerundete Gleitkommadarstellung. Trotzdem muss Binär multiplizieren nicht jede technisch mögliche Eingabelänge auf jedem Gerät angenehm verarbeiten können. Sehr lange Werte erzeugen große Ergebnisfolgen und ausführliche Erklärungen. Beginne mit einem kurzen Test und übertrage erst danach die vollständige Aufgabe, wenn du Eingaberichtung und Rechenart sicher erkannt hast.

Bei „Binär multiplizieren“ sind Ergebnis und erklärende Spur getrennte Dinge. Ein richtiges vorzeichenbehaftetes Ergebnis benötigt nicht zwingend dieselbe Spaltendarstellung wie ein ausschließlich positiver Beispielwert. Beachte bei „Binär multiplizieren“ die Hinweise direkt am Werkzeug, wenn eine Tabelle nur für nichtnegative Operanden erscheint. Eine fehlende grafische Spur bedeutet in diesem Fall nicht, dass ein anderes Rechenverfahren oder eine gerundete Näherung verwendet wurde.

Ergebnisse unabhängig prüfen

Für „Binär multiplizieren“ ist jeder Operand auf 256 Eingabezeichen begrenzt. Leerzeichen oder Unterstriche verbessern die Lesbarkeit, zählen aber zur Länge der ursprünglichen Eingabe. Wenn Binär multiplizieren eine Längengrenze meldet, kürze nicht die eigentliche Zahl. Entferne zunächst unnötige Gruppierungen oder prüfe, ob die Aufgabe tatsächlich zwei ganze Binärzahlen und nicht einen vollständigen Datenblock enthält.

Ein Produkt kann bei „Binär multiplizieren“ deutlich länger sein als beide Operanden. Zwei Werte mit jeweils acht Bits können bis zu sechzehn Bits für das Produkt benötigen. Binär multiplizieren gibt das vollständige Ergebnis aus und berechnet zusätzlich eine dezimale und hexadezimale Kontrolle. Eine gewünschte Begrenzung auf acht Bits wäre dagegen eine eigene Speicheroperation mit möglichem Informationsverlust.

Die Dezimaldarstellung ist bei „Binär multiplizieren“ eine unabhängige Plausibilitätskontrolle. Rechne die beiden Ausgangswerte zunächst einzeln in das Dezimalsystem um und wende dort dieselbe Operation an. Für „Binär multiplizieren“ müssen anschließend beide Ergebnisse wieder denselben Wert bezeichnen. Wenn die Zahlen nicht übereinstimmen, untersuche zuerst ein vertauschtes Feld, ein übersehenes Vorzeichen oder eine falsche Basisangabe, bevor du kompliziertere Ursachen vermutest.

Ein häufiges Missverständnis bei „Binär multiplizieren“ ist der Unterschied zwischen einem vollständigen mathematischen Ergebnis und einem festen Speicherfeld. Das Werkzeug behält das Ergebnis, auch wenn es mehr Stellen als ein gedachtes Register benötigt. Nach „Binär multiplizieren“ musst du einen möglichen Überlauf daher gesondert prüfen. Das Abschneiden oberer Bits wäre eine zusätzliche fachliche Entscheidung und darf nicht heimlich als normale Umrechnung behandelt werden.

Arbeitsweise im Alltag

Verwende Binär multiplizieren zunächst mit einem Beispiel, dessen Antwort du schon kennst. Damit prüfst du, ob die eingegebenen Zeichen tatsächlich als Binärwerte interpretiert werden. Dokumentiere für „Binär multiplizieren“ danach beide Operanden, die Rechenart und gegebenenfalls eine angenommene Wortbreite. Eine kopierte Ergebnisfolge ohne diese Informationen ist später schwer zu beurteilen, selbst wenn sie im Moment der Berechnung richtig war.

Wenn du Binär multiplizieren für Unterricht oder Prüfungsvorbereitung nutzt, vergleiche die Erklärung Schritt für Schritt mit deiner eigenen Rechnung. Der Nutzen von „Binär multiplizieren“ liegt nicht nur im schnellen Ergebnis, sondern im Erkennen eines konkreten Denkfehlers. Schreibe beispielsweise auf, an welcher Stelle ein Übertrag, ein Entleihen oder eine Verschiebung beginnt. So lässt sich dieselbe Regel auch auf einen neuen Zahlenwert übertragen.

Kontrollaufgaben mit Eins und Null

Für „Binär multiplizieren“ gibt es zwei besonders einfache Identitäten. Ein Faktor null muss ein Ergebnis von null liefern; ein Faktor eins lässt die andere Zahl unverändert. Prüfe Binär multiplizieren beispielsweise mit 101101 und 1. Danach verwende 101101 und 10. Das zweite Produkt muss gegenüber dem ersten um eine Stelle nach links verschoben sein, weil der Faktor zwei beträgt. Diese Aufgaben prüfen das Verfahren, ohne zunächst mehrere Teilprodukte addieren zu müssen.

Ein negativer Faktor macht Binär multiplizieren nicht zu einer bitweisen Operation. Mit -101 und -11 entsteht ein positives Ergebnis von 1111. Die beiden Minuszeichen heben sich nach den gewöhnlichen Vorzeichenregeln auf. Für „Binär multiplizieren“ darfst du außerdem die Faktoren tauschen und musst denselben Produktwert erhalten. Die sichtbaren Teilzeilen können trotzdem anders aufgebaut sein, weil sich nun die Bits des anderen Multiplikators bestimmen, welche Verschiebungen erscheinen. Gleicher Endwert bedeutet deshalb nicht, dass jede einzelne Zwischenzeile gleich aussehen muss.

Häufige Fragen

Kann ich normale Dezimalzahlen eingeben?

Nein. Binär multiplizieren erwartet Binärzahlen. Eine Eingabe wie 10 bezeichnet deshalb den Wert zwei und nicht zehn. Für „Binär multiplizieren“ muss die Quelle deiner Werte eindeutig sein. Nutze bei Bedarf vorher Dezimal in Binär, damit eine zufällig aus null und eins bestehende Dezimalzahl nicht unbemerkt falsch gelesen wird.

Was bedeuten führende Nullen?

Bei „Binär multiplizieren“ verändern führende Nullen den mathematischen Zahlenwert nicht. Sie können trotzdem eine vereinbarte Feldbreite darstellen, die in einer Gerätebeschreibung wichtig ist. Das Ergebnis von „Binär multiplizieren“ ist keine Garantie für eine bestimmte Anzahl Ausgabezeichen. Ergänze eine gewünschte Breite erst nach der Rechnung und prüfe dabei die Regeln für Vorzeichen und Überlauf.

Ist der Rechner für Bitmasken geeignet?

Binär multiplizieren ist eine arithmetische Operation. Bitweises UND, ODER und XOR sind andere Aufgaben und können andere Ergebnisse liefern. Wenn du Binär multiplizieren beim Programmieren einsetzt, prüfe daher, ob du Werte verrechnen oder einzelne Bits kombinieren möchtest. Eine ähnlich aussehende Schreibweise ersetzt keine Entscheidung über die tatsächlich benötigte Operation.